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Ich bin ein Blindtext...

... und stehe als Standardtext auf allen Seiten, wo noch kein Inhalt ist.

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Ausstellungskonzept

Installation im Turmraum
Christuskirche Ibbenbüren, Mai 2009

Als praktizierende Christin ist mir die Bibel ein wichtiger Wegweiser und Kraftspender. Ich bin geprägt durch eine traditionell katholische Familie und so hat mich das Symbol des leidenden Jesus am Kreuz in meinem Leben begleitet.

Schon in meiner Kindheit regte sich in mir Skepsis, und ich begann mich zu fragen, ob der leidende Jesus am Kreuz- für mich- die wahre christliche Botschaft zum Ausdruck bringt, die für mich lautet „ICH BIN DAS LICHT DER WELT“. Sie weist uns auf die in uns wohnende göttliche Kraft und Liebe hin.
Die Auseinandersetzung mit der Kunst und Philosophie von Joseph Beuys und mit den Schriften des Meister Eckhart ( Mystiker des Mittelalters)hat mich zu der Überzeugung gebracht, dass mich die Symbolik des festgenagelten Jesus am Kreuz daran hindert, ganz in meine Kraft zu kommen.

Die Symbolik der Kreuzigung bedeutet Transformation, d.h. in diesem Zusammenhang: leiden - sterben - auferstehen Damit ist der Prozess gemeint, der uns Menschen durch unser Leben begleitet., nicht erst im Sterben. Nur durch das Akzeptieren, das Zulassen verwandeln wir das Leiden, um somit aufzuerstehen. Die in uns vorhandene Kraft, das Leiden und Sterben zu überwinden sollen wir als gegeben akzeptieren und transformieren., Das ist die Botschaft, die Jesus uns vermitteln wollte. Das gilt für unser tägliches Leben ebenso wie für unsere Todesstunde.

Für mich bleiben wir mit der Darstellung des leidenden, oder schon verstorbenen Jesus am Kreuz mitten in der Transformation stehen. Wir lassen die Auferstehung außen vor.
Ich habe ihn in meiner Installation vom Kreuz befreit um damit –nach meinem Empfinden- den Transformationsprozess zu vollziehen.

"Chronologie des Augenblicks“

In der Chronologie des Augenblicks habe ich emotionale Momente meines Lebens auf 90 20x20 cm große Sperrholztafeln gebannt. Dabei sind ganz unterschiedliche Momentaufnahmen entstanden. Kleine Collagen, gegenständliche Malereien, Textauflagen, Bleistiftzeichnungen, Linoleumdrucke setzten sich immer wieder in unterschiedlichster Form zusammen, geben Stimmungen wieder. Dabei ist mir ganz deutlich bewusst geworden, dass meine Gefühle sich zu dem Erlebten immer wieder verändern bzw. verändern können. Das wiederum ist davon abhängig, durch welche „Brille“ ich die Geschehnisse betrachte. Wenn es die rosarote Brille ist, fühlen sich Begebenheiten anders an als wenn ich die Schwarzseherbrille trage. Die Tafeln der Chronologie lassen sich immer wieder anders und neu zusammensetzten, ebenso beliebig austauschen.

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